Dänischer Botschafter in Wiesbaden und Rheingau

S.E. Friis Arne Petersen, Botschafter des Königreichs Dänemark in Deutschland sowie der Schweiz und Lichtenstein hat auf Einladung von Peter H. Niederelz, dem Vorsitzenden der überparteilichen Europa-Union in Wiesbaden und Region jetzt Wiesbaden und den Rheingau besucht.

 

Vor voll besetztem Vortragssaal in der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung im Gebäude der Staatskanzlei referierte er am Freitagabend über Dänemark, seine Rolle in der EU und seine Beziehungen zu Deutschland und Rhein-Main.

 

Er konnte aus dem Vollen schöpfen, war er doch vor seinem Amtsantritt 2015 in Berlin Botschafter seines Landes in den USA und in China.

 

Sein Vortrag und auch die anschließende lebhafte Diskussion waren ein deutliches Plädoyer für unser geeintes Europa.

 

"Niemals können wir in der globalen Welt erfolgreich sein, wenn wir nicht als EU zusammenstehen," sagte der Botschafter. Er belegte anhand von Zahlen, dass der wirtschaftliche Erfolg der Mitgliedsstaaten der EU nur durch das Zusammenwirken im und als Binnenmarkt zustande kommt.

 

Den Briten sagte er eine deutlich schlechtere Zukunft voraus, falls es tatsächlich zum Brexit kommen sollte. Nach einer Stadtrundfahrt am frühen Samstagmorgen und einer Fahrt durch den Rheingau besuchte Botschafter Petersen gemeinsam mit Peter Niederelz die weltberühmte Weinbauhochschule Geisenheim.

 

Die Weinanbaufläche in Dänemarkt wächst beständig.

"Importweine sind in Dänemark sehr teuer. Vielleicht können wir das verbessern, wenn wir

mehr selbst anbauen?

 

Know-How dazu gibt es in Geisenheim reichlich.

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