Thema „Generationen-Gerechtigkeit“ im Mittelpunkt der 60. Landesversammlung

In einer öffentlichen Veranstaltung im Rahmen der 60. Landesversammlung trafen sich Delegierte und Gäste des Landesverbandes Hessen in Weilburg. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion befassten sich die Anwesenden schon vor Beginn des nächsten Jahres mit dem dann aktuellen Themen der Generationen – Gerechtigkeit und des „aktiven Alterns“.

(von rechts nach links) Thomas Mann MdEP, Prof. Carl-Otto Lenz, Erika Fleuren, Christoph Bausewein, Pfr. Herbert Olbrich

Erika Fleuren (stellv. Vorsitzende der SPD 60+ in Hessen) und Christoph Bausewein (Stellv. Landesvoristzender der Jungen Union) als Vertreter der beiden besonders betroffenen Generationen stellten fest, dass das Zusammenleben der Jungen, der Menschen mittleren Alters und der Älteren besser werden müsse. Sie fanden dabei sowohl die Zustimmung der anderen Podiumsgäste und des Publikums. Frau Fleuren machte dabei darauf aufmerksam, dass zum einen die Generation „Praktikum“ mehr Geld für die Ausbildung“ benötige und zum anderen die Generation der Älteren in die Lage versertztwerdenmüsste, ein Leben in Würde zu führen. Damit meine sie nicht nur die Beschaffung von Lebensmitteln, sondern dass vor allem „die Rente vordringlich einem Armutstest unterzogen werden müsse“.Unter der Moderation von Prof. Dr. Carl-Otto Lenz, Generalanwalt beim EUGH a.D. diskutierten auf dem Podium ebenfalls der Landesvorsitzende Thomas Mann MdEP und Pfarrer Herbert Olbrich von den Grünen. In seiner Begrüßung zu Beginn hatte Thomas Mann darauf aufmerksam gemacht, dass das Jahr 2012 auf sein Initiative hin zum „Jahr des aktiven Alters“ erklärt worden sei. Denn unter dem Aspekt des demografischen Wandels müsse es „mehr Ältere im Job“ geben. Danach sorgte der zuständige Kreisverband Weilburg/Oberlahn zur Erholung für einen unterhaltsamen Abend mit Satire, Tanz und Musik aus der Region. Am darauf folgenden Tag trafen sich die Delegierten der 25 Orts- und Kreisverbände, um die Tagesordnung der Jahreskonferenz abzuarbeiten, auf der u.a. Anträge zur Finanz- und Staatsverschuldungskrise und zu den deutschen Betriebsrenten standen, auf die die Europäische Union schon lange ein kritisches Auge geworfen hat.

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