Weihnachtsrundbrief 2015

Die Bürger und Staaten Europas politisch vereinigen!

Und zwar friedlich, auf gemeinsamer Wertebasis, solidarisch - Das will die Europa-Union Deutschland: heute - seit 1946 - und in Zukunft.

Wir tun das als ein Verband von Freiwilligen bisher mit großen Erfolgen.

Derzeit stellen uns neueste politische Entwicklungen auf eine harte Probe:
 
- Lösungen, die die Europäische Union beschlossen hatte, halten nicht
 ( Haushaltsdisziplin, Asylpolitik)
- Werte werden im Nachhinein anders gedeutet
  (Flüchtlingsaufnahme, nationalistische Parteien)
- Selbst wo die Vergemeinschaftung sich aufdrängt,  versuchen es die Nationalstaaten  
  doch wieder allein  (gemeinsame Währungs-Finanz-und Wirtschaftspolitik; gemeinsame Außen- und
  Verteidigungspolitik bei Ukraine und IS)
- neuer Nationalismus und Imperialismus (Putins Krimeroberung; Nahostkrieg; Camerons Europa light)
 
Was tun wir dagegen ?

1. Wir klären die eigenen Überzeugungen und Lösungsvorschläge immer wieder neu
Unser föderalistisches Programm (Hertenstein von 1946 !!“) haben wir in Form des Düsseldorfer Programms 2012 in eine moderne Form gegossen. Kongress (2014 zur Türkeifrage), Bundesausschuss (zuletzt November zur Flüchtlingspolitik) , Arbeitsgemeinschaften und Bundesvorstand sind permanent dabei, dies zu konkretisieren (vgl. Bundes-home-page, news-letter). Herausragend 2015 unsere unmittelbaren Solidaritätsbotschaften „nous sommes Charlie“ (Januar), „nous sommes Paris“ (November) und unser EUH Marienberg-Seminar ( November) zu Flüchtlingsfrage, Brexit, Juncker-Plan.

 2. Wir kämpfen für die richtige Politik
Wir werben erfolgreich um Politiker, insbes. Parlamentarier im Europäischen Parlament, im Bundestag, in den Landtagen und in der Kommunalpolitik, große Teile sind in unseren Parlamentarier-Gruppen organisiert.
Unsere Kampagne „Wir müssen reden -TTIP“ hat Interessengruppen und Bürger erstmalig direkt im Entscheidungsprozess zur Diskussion gebracht; aktuelle Politikbeteiligung: das werden wir im nächsten Jahr fortsetzen, auch im Kreis Groß-Gerau.
Dabei stützen wir uns auch auf die Europahäuser und Europäischen Akademien, die europe-direct-Stützpunke, die Bundes- und Landeszentralen für Politische Bildung, die Stiftungen der großen Parteien.  
Entscheidend ist aber das Überzeugen des Bürgers, besonders natürlich in den Europa-Wochen - von der Podiumsdiskussion über den Europäischen Schulwettbewerb und den Info-Stand bis zur Einweihung von Europa-Straßen und -Bäumchen.

Langt das ?

Wir werden nur gehört, wenn wir Politikern, Presse und Bürgern  imponieren, am ehesten durch Lebendigkeit  und viele Mitglieder; deshalb heute meine eindringliche Bitte:
Werben Sie ein neues Mitglied unter Ihren Freunden!
Ab 5 neuen Mitgliedern mache ich mit Ihnen zusammen gerne ein Einführungsgespräch !

Mit herzlichen Grüßen

Ihr/ Euer

Siegfried Münzer